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10 wissenswerte Punkte zur Einführung von Libra

Das Unternehmen Facebook plant, 2020 „Libra“ einzuführen und damit eine Art digitale Währung ins Leben zu rufen. Die Ankündigung schlägt hohe Wellen. Befürworter sehen in Libra eine willkommene Liberalisierung des etablierten Bankensystems, Kritiker hingegen eine große Gefahr: gefährlich für das gesamte Finanzwesen, und damit auch gefährlich für eine wichtige Säule der deutschen Wirtschaft. Je näher die Einführung von Libra rückt, desto lauter werden die kritischen Stimmen.  Was wird uns und insbesondere die Branche der Finanzdienstleister erwarten? Und wie sollte sie reagieren?

In ca. 100 Tagen soll Libra eingeführt werden. Anlass für uns, eine Bestandsaufnahme durchzuführen und die 10 wichtigsten Fragen zu beantworten.

 

1. Was ist „Libra“?

Libra soll eine digitale Währung sein, erhältlich ab Anfang 2020 (geplant) für Kunden der Libra-Partnerunternehmen. Um sie zu erhalten, überweist der Libra-Nutzer Geld oder Anleihen von seinem Konto auf das Konto der elektronischen Geldbörse „Calibra“, einer 100-prozentigen Facebook-Tochter. Daraufhin wird der Betrag in Libra gebührenfrei auf sein Smartphone transferiert. Die „Libra-Association“, eine von den Partnerunternehmen finanzierte Stiftung (wer dazu gehört: s.u.), beaufsichtigt die Einhaltung rechtlicher Vorschriften und soll Geldwäsche verhindern.

Als Sicherheit dient eine Reserve realer Vermögenswerte wie Bankeinlagen oder Staatsanleihen der beteiligten Partner. Libra ist als „stable coin“ an einen Korb aus klassischen Währungen gekoppelt und unbegrenzt erhältlich. Ob sie in andere Währungen zurückerstattet wird (einklagbarer Rückzahlungsanspruch), ist noch nicht abschließend geklärt. Eine Verzinsung findet nicht statt. [1]

 

2. Die Unternehmen hinter Libra: die Libra Association

Hinter Libra steht nicht nur Facebook allein, sondern ein Zusammenschluss vieler bedeutender Unternehmen, der sogenannten „Libra Association“.

Die Libra Association in Genf hat zwei Aufgaben: die Steuerung des Netzwerks und die Verwaltung der Libra-Reserve. Das „Wallet“, also die digitale Brieftasche des Users, wird durch die rechtlich selbstständige Facebook-Tochter „Calibra“ bereitgestellt. Diese Maßnahme trennt die Daten zwischen den sozialen Netzwerken und dem Wallet. [2] Jedes Mitglied der Libra Association besitzt die gleichen Rechte und Pflichten. Alle Entscheidungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit. Folgende Unternehmen sind beteiligt: [3]

Zahlungsanbieter: Mastercard, PayPal, PayU (Naspers FinTech-Arm), Stripe, Visa

Technologieanbieter und Plattformen: Booking Holdings, eBay, Facebook/Calibra, Farfetch, Lyft, Mercado Pago, Spotify AB, Uber Technologies Inc.

Telekommunikation: Iliad, Vodafone Group

Blockchain: Anchorage, Bison Trails, Coinbase Inc., Xapo Holdings Limited

Venture Capital: Andreessen Horowitz, Breakthrough Initiatives, Ribbit Capital, Thrive Capital, Union Square Ventures

Non-Profit-Organisationen, multilaterale Organisationen und akademische Institutionen: Creative Destruction Lab, Kiva, Mercy Corps, Women’s World Banking

 

3. Die Libra-Blockchain als technologische Grundlage

Die Libra-Blockchain basiert auf etablierten Standards der Blockchain-Technologie: Der Validierungs- und Konsensmechanismus geschieht über den erweiterten BFT-Standard (Byzantinische Fehlertoleranz). Dies bedeutet, dass bei Libra – wie bei vielen anderen Blockchain-Lösungen – identische Kopien der gesamten Transaktionshistorie dezentral geführt werden. Jede neue Transaktion wird geprüft und durch die partizipierenden Parteien bestätigt. Dezentral heißt hier, dass nicht eine Organisation oder ein Unternehmen alle Informationen exklusiv vorhält und verarbeitet, sondern alle an dem Netzwerk beteiligten Parteien die Transaktionen verarbeiten. [2]

So wird erreicht, dass selbst bei einem Systemausfall oder einer böswilligen Manipulation einzelner Kopien die Arbeitsfähigkeit des Systems sichergestellt ist. Für den Ansatz, wie Libra ihn initial vorgesehen hat, ist eine einfache Architektur, wie beispielsweise eine gängige Datenbanklösung, durchaus ausreichend. Von daher ist unklar, ob es das grundsätzliche Ziel ist, die Stärken der Blockchain-Technologie, wie die größere Transparenz und die Sicherheit von Transkationen, zu nutzen, oder ob dies nur ein Versuch ist, auf der „Blockchain-Welle“ zu reiten.

 

4. Welche Pläne verfolgt Facebook?

Es gibt Stimmen, die das Libra-Engagement darauf zurückführen, der abnehmenden Attraktivität von Facebook entgegenzuwirken. Denn das Interesse an Facebook in den USA und Europa schwindet, in Afrika und Asien nimmt es hingegen zu. [4] Im offiziellen Werbespot werden daher vornehmlich User aus Manila, Laos und Mexico City gezeigt. Libra ist in Entwicklungs- und Schwellenländern interessant als mobiles Zahlungsmittel, weil dort die Anzahl der Banken relativ niedrig, die Gefahr einer Inflation jedoch sehr hoch ist. Und weil das Smartphone im Senegal mittlerweile genauso verbreitet ist wie in Berlin.

Andererseits, so ließe sich argumentieren, ist die Einführung einer digitalen Währung einfach nur der nächste logische Schritt in der Evolution eines Unternehmens wie Facebook, ob dessen Attraktivität nun schwindet oder nicht. Facebook ist eines der berühmten Big Four (Tech-Giganten), auch als „GAFA“ bezeichnet (Google, Apple, Facebook, Amazon). Diese Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie konsequent kundenzentriert handeln. Sie nutzen die Daten und das Vertrauen ihrer Kunden immer wieder, um ihre Leistungspalette zu erweitern. Bieten die neuen Leistungen den eingeplanten Mehrwert, werden sie sofort genutzt und es kommt zu einer schlagartigen Verbreitung (durch die Masse an Kundenaccounts).

Ganz gleich, welcher der beiden Beweggründe der zutreffende sein mag. Es gibt eine große Gruppe von Menschen, für die Libra von erheblichen Nutzen sein könnte: Das sind Menschen im wirtschaftlich besser gestellten Ausland, deren Verwandte in wirtschaftlich schlechter gestellten Ländern wohnen. Denn Überweisungen in diese Länder sind zuweilen unzuverlässig, oft kompliziert und fast immer mit hohen Gebühren verbunden. Dazu passt die Kernbotschaft des offiziellen Werbespots: „Global. Stabil. Sicher.“ Das offizielle Facebook White Paper spricht sogar von 1,7 Milliarden potenziellen Usern; die Weltbank rechnet demnach allein in der Sahel-Zone mit einem Umsatz von 40 Milliarden US Dollar.

 

5. Was sagen die Menschen?

Während man in den oben genannten Ländern aus den erwähnten Gründen der Einführung von Libra möglicherweise gespannt entgegensieht, ist die Stimmung in Deutschland eine völlig andere. Hierzulande moniert die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung vor allem kommerzielle Absichten. Dass Facebook versichert, auch bei sensiblen Finanzdaten die Privatsphäre seiner Kunden zu respektieren, wird für wenig glaubwürdig gehalten, denn Ähnliches versprach das Unternehmen schon einmal: So sollten nach dem Kauf von WhatsApp die Daten der beiden Unternehmen nicht verknüpft werden, was dann letztendlich doch geschah – mit der Aussicht auf genauere und damit noch lukrativere Profile. [5]

Demnach haben laut einer Umfrage über 70 Prozent der Menschen in Deutschland Bedenken, und selbst die Mehrheit der deutschen Facebook-Nutzer sieht Libra mit Skepsis. [6] Die „Bürgerbewegung Finanzwende“ will mit der Kampagne „No Libra!“ die digitale Währung sogar verbieten. Facebook plane mit Libra „einen Angriff auf unser Währungssystem (…) und unsere individuelle Freiheit (…) mit gefährlichem Potenzial“. Einmal eingeführt, ließe sich der Angriff kaum mehr aufhalten. Kritische Äußerungen und ein bisschen Regulierung reichten nicht. Mit 2,5 Milliarden digitalen Profilen gerieten Nutzer in eine gefährliche Abhängigkeit eines kaum kontrollierbaren Unternehmens. [7]

 

6. Welche Position vertritt die EU?

Auch Alteingesessene Institutionen sehen Libra mit maximaler Skepsis. Zurzeit prüft die EU, ob die Libra überhaupt mit dem EU-Wettbewerbsrecht vereinbar ist, insbesondere die Verzahnung der Währung mit den Facebook Massengerdiensten. [1] Offenbar hat die EU beschlossen, die Facebook-Währung genauer unter die Lupe zu nehmen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Dokument berichtet. [8]

Demnach untersucht die EU-Kommission mögliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht. Gegenstand der Untersuchung ist, ob Wettbewerber auf unfaire Weise ausgeschlossen und Informationen (sprich: Nutzerdaten) zwischen den Firmen ausgetauscht werden. Facebook kündigte in diesem Zusammenhang an, vor dem Launch 2020 die Zustimmung aller Regulierungsbehörden abwarten zu wollen.

 

7. Wie reagiert die EZB?

Die EZB vertritt, erwartungsgemäß, den Standpunkt der EU. So sagt auch die EZB der Libra mit Regulierungen den Kampf an. EZB-Direktor Yves Mersch griff die Idee ungewöhnlich scharf an: „Sie (Libra, Anm. Red.) soll 2020 von den gleichen Leuten herausgebracht werden, die sich vor Gerichten in den USA und in der EU wegen der Bedrohungen verantworten mussten, die der Umgang mit persönlichen Daten in ihren Sozialmedienplattformen für die Demokratien mit sich bringt“, sagte Mersch in einem veröffentlichten Redetext in einer nicht öffentlichen Konferenz. [9]

Ihm zufolge kann nur eine unabhängige Zentralbank mit einem starken Mandat die institutionelle Unterstützung liefern, die zur Emission eines verlässlichen Geldes und zur „rigorosen Aufrechterhaltung“ des öffentlichen Vertrauens in dieses Geld notwendig ist. „Private Währungen haben keine oder kaum Aussichten, sich als brauchbare Alternativen zu zentral emittiertem Geld zu etablieren, das als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist“, sagte Mersch.

 

8. Wie reagieren die Experten?

Die Einwände, die Mersch aufführt, entsprechen der Haltung einer Vielzahl von Experten und Kennern der Bankenszene. Hierbei ist festzustellen, dass mit der nahenden Einführung immer häufiger Stimmen aus den Kreisen des etablierten Finanzsystems zu hören sind, die Libra zusehends vollständig in Frage stellen. [8]

Eigentümerstruktur

Libra ist, wie andere Währungen, zentralisiert, doch kontrolliert wird sie von privaten Unternehmen, die nur ihren Anteilseignern und Mitgliedern rechenschaftspflichtig sind, und das bietet viel Platz für Missbrauch.

Usersicherheit

Hinter Libra steht kein Kreditgeber und keine Einlagensicherung, was also passiert im Falle einer Liquiditätskrise? Wer schützt dann die Anleger?

Juristische Fragen

Libra ist kein „E-Money“, daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten: Entweder ist es ein Finanzinstrument, dann fällt es unter die Marktrichtlinie „Mifid“. Oder es muss als virtuelles Geld eingestuft werden, dann fällt es unter die Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und den entsprechenden Registrierungspflichten. Möglich wäre auch, eine auf die Libra speziell zugeschnittene Aufsicht zu schaffen.

Regulatorische Fragen

Wie soll die EZB Libra beaufsichtigen, wenn die sie tragenden Unternehmen ihren Sitz außerhalb der EU haben? Man könnte fordern, dass jener Teil der Libra-Reserven in den einzelnen EU-Ländern gehalten wird, welcher der dortigen Libra-Zirkulation entspricht. Ansonsten wäre eine globale Regulierung nötig.

EZB-Geldpolitik

Libra könnte auch die Kontrolle der EZB über den Euro reduzieren, indem sie die Liquiditätspositionen der Banken beeinflusst. Denn indem Libra die Nachfrage nach dem Euro einschränkt, mindert sie seine internationale Bedeutung. EZB-Direktor Yves Merschs Urteil über Libra: „Die Idee eines staatenlosen Geldes ist eine Verirrung ohne solide Verankerung in der menschlichen Erfahrung.“

 

9. Zuckerbergs Warnung

Der zunehmende Gegenwind hat bisher nicht dazu geführt, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg das Projekt in Frage stellt. Ihm ist klar, dass er damit einen hoch regulierten Bereich betritt und demnach mit Gegenwind sicherlich gerechnet. Jedoch hat Zuckerberg zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass Libra 2020 in jedem Fall eingeführt wird.

Jetzt hat Facebook Investoren gewarnt, dass Libra scheitern könne. So steht im letzten Quartalsbericht des Unternehmens, es könne nicht garantieren, dass Libra in naher Zukunft oder überhaupt startet. Facebook gehe davon aus, dass diese Regulierungs-Prüfungen fortgesetzt werden, zitiert CNBC aus der Meldung an die Börsenaufsicht SEC. [10]

Zuckerberg ist sich daher bewusst, dass das Projekt Libra durchaus länger dauern könnte und der Konzern auf externe Unterstützung angewiesen ist. Zweifelt Mark Zuckerberg also an seiner Idee? Eher nicht. Viel mehr dürfte der Quartalsbericht zum einen der rechtlichen Absicherung dienen, zum anderen soll mit dieser Warnung höchstwahrscheinlich auch der Druck auf die Behörden erhöht werden, indem er ihren entscheidenden Einfluss auf das Projekt betont. [11]

 

10. Wird Libra das traditionelle Bankensystem nun endgültig verdrängen?

Sollte es zur Einführung der Libra kommen, wird dies einiges verändern, vielleicht sogar ins Wanken bringen. So wird das Finanzsystem nicht mehr allein von den Zentralbanken gesteuert, denn mit der Libra wäre ein großer Teil der weltweiten Zahlungen erstmals in der Hand von finanzfremden Privat-Unternehmen, die, anders als die Zentralbanken und Banken, keinerlei öffentlicher Kontrolle und Rechenschaftspflicht unterliegen. Damit würde der Staat massiv an Einfluss verlieren. „Libra wird schnell sehr viele Kunden erreichen und dadurch die Möglichkeiten der Zentralbanken stark schwächen“, erklärt Andreas Hackethal, Professor für Finanzen am House of Finance der Goethe Universität Frankfurt. [4]

Fest steht, dass sich, im Falle der Einführung von Libra, Facebooks lockerer Umgang mit Daten ändern müsste. Seit über 15 Jahren sammelt das Unternehmen systematisch personenbezogene Daten und verkauft sie an Werbekunden. Wie der (potenziell) frischgebackene Finanzdienstleister in Zukunft mit dem Datenschutz seiner Kunden umgeht, muss sich noch zeigen. Wird Libra anonym, ist das gut für den Nutzer, aber auch für Geldwäscher und Kriminelle. Wird Libra transparent, ließen sich noch bessere Nutzerprofile erstellen und noch mehr Daten sammeln. Wie das Unternehmen als Finanzdienstleister in Zukunft damit umgeht, ist unklar.

Die Einführung der Libra und ein intensiverer Wettbewerb könnten das Finanzsystem stärken und sogar von manchen Regulierungen befreien – zum Wohle aller. Im Bereich des Wettbewerbsrechts und des Datenschutzes könnten alte Zöpfe abgeschnitten und die Gesetze noch konsequenter technologieneutral formuliert werden.

 

 

Als Unternehmen ist Facebook mit unvorstellbar großer Marktmacht ausgestattet und immer wieder aufgrund von Datenschutzproblemen in den Schlagzeilen. Ruft ein solches Unternehmen eine „eigene“ Währung ins Leben, ist eine starke Polarisierung der Reaktionen zu erwarten. Zu diesen Diskussionswellen kommt es regelmäßig, wenn ein Unternehmen der GAFA-Gruppe derartige Ankündigungen macht. Bemerkenswert ist dieses Mal jedoch, wie überaus emotional die Diskussion geführt wird. Das beweisen Schlagzeilen wie „Ein vermessenes Projekt“ [12] – ein weiter Hinweis darauf, welche Tragweite die Einführung von Libra verspricht.

Und wie sollte sich die Branche der Finanzdienstleister verhalten, für den Fall, dass Libra wirklich eingeführt wird? Am besten das Ganze selbstverständlich sehr viel nüchterner betrachten und ebenso besonnen darauf reagieren. Denn immer wieder kündigen die Big Techs Projekte an, die das etablierte Bankensystem stark betreffen. Aus diesem Grunde sind wir bereits im Jahr 2016 im Artikel The Big Four – Werden Google & Co die besseren Banken? der Frage nachgegangen, welche Aktionen zu erwarten sind und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Unser damaliges Ergebnis: Diese Technologiekonzerne sind bestens gerüstet, um in den Markt der Finanzdienstleister einzugreifen – und werden dies auch immer wieder tun. Genau diese Voraussage bewahrheitet sich jetzt.

Insofern ist es wenig überraschend, dass die großen Technologieunternehmen Projekte starten, die eigentlich von Finanzdienstleistern unternommen werden. Doch die Branche hat schon längst reagiert. Viele Banken und Finanzdienstleister sind dabei, Onboarding Prozesse zu installieren und ihre eigenen Portallösungen in die Wege zu leiten. Ihnen ist bewusst: Dieses Mal könnten die Dämme aus Regulatorien noch halten, aber schon beim nächsten Versuch nachgeben. Der optimale Schutz ist daher, das über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Kundenvertrauen in neue Produkte umzumünzen – also Angebote mit nachhaltigem Mehrwert zu etablieren.

Neu ist lediglich die enorme Tragweite der Pläne von Facebook, mit samt der Lehre, die daraus zgezogen werden sollte, nämlich die, dass man nicht ewig Zeit hat, um zu reagieren. Denn vielen Finanzdienstleistern ist diese Problematik zwar bewusst, sie stehen mit ihren Überlegungen jedoch oft noch am Anfang.

 

Quellen

[1] tn3 (2019): Jörn Brien „Verstößt Facebook mit Libra gegen Wettbewerbsrecht? EU prüft Digitalwährung“ (24.08.2019), https://t3n.de/news/verstoesst-facebook-libra-gegen-1189772/

[2] bankinghub (2019): Moritz Lederer, Joachim Lübbers „Libra – Technik und Konsortium“ (29.08.2019), https://bankinghub.de/innovation-digital/libra-association

[3] Libra official Website (2019): „Die Libra Association“, https://libra.org/de-DE/association/

[4] tn3 (2019): Eike Kühl „Dagobert Zuck“ in t3n, Nr.57, 4.Quartal 2019

[5] Frankfurter Rundschau (2019): Klaus Staeck „Libra klingt nach Freiheit – fragt sich nur für wen“ (25.07.2019), https://www.fr.de/meinung/libra-klingt-nach-freiheit-fragt-sich-12855374.html

[6] Tagesspiegel (2019): Albert Funk „Deutschen ist die Facebook-Währung nicht geheuer“ (24.07.2019), https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/angst-vor-digitalwaehrung-libra-deutschen-ist-die-facebook-waehrung-nicht-geheuer/24692036.html

[7] Bürgerbewegung Finanzwende (2019): „No Libra – Facebooks Währung stoppen!“, https://www.finanzwende.de/kampagnen/no-libra-facebooks-waehrung-stoppen/

[8] Bloomberg (2019): Lydia Beyoud, Aoife White „Facebook’s Libra Currency Gets European Union Antitrust Scrutiny“ (20.08.2019), https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-08-20/facebook-s-libra-currency-gets-european-union-antitrust-scrutiny

[9] Finanznachrichten (2019): Hans Bentzien „EZB sagt Facebook-Währung Libra den Kampf an“ (02.09.2019), https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-09/47577134-ezb-sagt-facebook-waehrung-libra-den-kampf-an-015.htm

[10] Businessinsider (2019): Amira Ehrhardt „Facebook warnt vor seiner eigenen Kryptowährung Libra“ (30.07.2019), https://www.businessinsider.de/facebook-warnt-investoren-vor-scheitern-der-kryptowaehrung-libra-2019-7

[11] tn3 (2019): Jörn Brien „Facebook-Währung Libra vor dem Aus? Zuckerberg äußert Zweifel“ (02.08.2019), https://t3n.de/news/viel-gegenwind-facebook-warnt-1183220/

[12] Tagesspiegel (2019): Albert Funk „Ein vermessenes Projekt“ (24.07.2019), https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/facebook-waehrung-libra-ein-vermessenes-projekt/24694014.html

 

Bildquelle

Ekaphon maneechot

Dalibor Karacic

Autor:

Dalibor Karacic

Geschäftsführer, JETSTREAM Marketing GmbH

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